M2 - Effiziente Analyseverfahren


Bisherige Ergebnisse
Die Modellierung großer Netze der Logistik ist Resultat eines Entwurfs- und Erkenntnisprozesses und kann nicht ad hoc geschehen. Von besonderer Bedeutung ist die Wahl einer problemangepassten Abstraktion bei der Modellierung. Sie wird unterstützt durch das hierarchisch und modular strukturierte PK-Paradigma.
Hinzu kommen Modellierungsregeln, die auf Basis der bisherigen Erfahrungen mit verschiedenen Anwendungsteilprojekten entwickelt wurden.

Im Methodenprojekt M2 wurden in enger Kooperation mit Anwendungsteilprojekten, insbesondere A4 und A11, zahlreiche Techniken zur funktionalen und nicht-simulativen quantitativen Analyse von Prozesskettenmodellen weiterentwickelt.
Im nächsten Schritt wurden sie in die ProC/B-Toolumgebung integriert. Dadurch besteht die Möglichkeit, ausgehend von einem ProC/B-Modell, sowohl Simulation als auch nicht-simulative Techniken zu nutzen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Fehler im funktionalen Verhalten der Modelle systematisch finden; die in Simulationen nur zufällig erkennbar sind. Mit analytisch-algebraischen und analytisch-numerischen Techniken können quantitative Resultate für bestimmte Modelle sehr viel effizienter oder sehr viel genauer als per Simulation gewonnen werden.

Die realisierten Analysetechniken lassen sich mittels Dekomposition und Aggregierung mit der Simulation koppeln. Sie können auch alternativ zur Simulation eingesetzt werden. Effiziente nicht-simulative Analysetechniken sind bei der Untersuchung hochdimensionaler Parameterräume, wie sie in der Praxis auftreten, von großer praktischer Bedeutung. An zahlreichen Modellen der Anwendungsteilprojekte zeigte sich die Einsetzbarkeit und das Potential der realisierten Methoden.

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